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  Mittwoch 18. Juli um 17 und 20 Uhr im AEF, Am Schulzentrum 16
 

Filmfoto: Copyright by FOX FilmIsle of Dogs – Ataris Reise

ISLE  OF  DOGS  –  ATARIS  REISE  erzählt  die  Geschichte  von  Atari,  dem  12-jährigen  Pflegesohn  des korrupten Bürgermeisters Kobayashi. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich  Atari  allein  in  einem  Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots. Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und  die  Zukunft  der  ganzen  Präfektur entscheiden wird. Mit  ISLE  OF  DOGS  –  ATARIS  REISE  hat Wes  Anderson  einen  aufwendig  gestalteten  und  visionären Animationsfilm vorgelegt, dessen einmaliger Look und fantasievolles Setdesign sofort die typischen künstlerischen  Merkmale  des  großen  Regisseurs  erkennen lassen.  Eine  akkurat  symmetrische  Bildgestaltung, skurrile Charaktere, schnelle lakonische Dialoge und immer  wieder  überraschende  Plotelemente  erschaffen  eine  originelle  Welt,  die  in  sich  stimmig  ist  und sich vieler interessanter Aspekte der japanischer Kultur  bedient.  Doch  neben  all  den  skurril-komischen Momenten versteht sich Andersons Film auch als ein aktueller  Kommentar  auf  zeitgenössische  gesellschaftliche Phänomene und politische Entwicklungen. Die  immer  stärkere  Kontrolle  durch  Maschinen,  die Zerstörung der Umwelt durch Gifte, die Marginalisierung  der  Kranken  und  Schwachen – all  das fließt  in diese Fabel ein, ohne aber den Humor aus den Augen zu verlieren. Für den sorgen allen voran die unterschiedlichen Hundecharaktere, deren verschiedene Wesenszüge durch die die Riege prominenter Schauspieler stimmlich prägnant herausgearbeitet werden.  
Wes  Andersons  ISLE  OF  DOGS  –  ATARIS  REISE unterhält von Anfang bis Ende großartig und lädt uns gleichzeitig  dazu ein,  über all  seine  Facetten,  vielfachen  Referenzen  und  klugen  Anspielungen  zu  staunen  und  dabei  einen  wahren  Filmschatz  zu  entdecken.
Prädikat: Besonders wertvoll. Text: Deutsche Film- und Medienbewertung.  

Spielort: Kino Kaarst, Albert-Einstein-Forum, Am Schulzentrum 16; Spielzeit: Am 18. Juli um 17 und 20 Uhr.
Eintritt: 6.- Euro. Jugendliche bis 13 Jahren 4.- Euro. Karten sind nur an der Tages- bzw. Abendkasse erhältlich.
Das Kino Kaarst auf Facebook: https://www.facebook.com/kino.kaarst


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