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  Mittwoch, 21. November nur um 19 Uhr !! im AEF, Am Schulzentrum 16 

Filmfoto: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Werk ohne Autor von Florian Henckel von Donnersmarck erzählt die Geschichte eines jungen aufstrebenden Künstlers, der sein persönliches Trauma der NS-Zeit als Inspiration nutzt. Und damit zu seinem eigenen künstlerischen Ich findet. 
Kurt ist noch klein, als seine Tante Elli aufgrund einer psychischen Erkrankung von den Nazis abtransportiert und ermordet wird. Für den ernsten Jungen war Elli die einzige Person, die seine künstlerische Begabung immer schon gefördert hat. Als er während seiner Ausbildung eine junge Frau kennenlernt, kann Kurt nicht wissen, dass ihr Vater – der bald sein Schwiegervater werden soll – mit seiner Tante in schicksalhafter Verbindung steht. Doch er spürt, dass irgendetwas nicht stimmt. Und er nutzt das Gefühl des permanent über ihm schwebenden Unheils als Inspiration für seine Kunst. Der neue Film von Florian Henckel von Donnersmarck liefert von der ersten Minute an große und dramatische Bilder. Ganz leise aber beginnt die Geschichte des kunstbegabten Kurt Barnert, der als kleiner Junge mit dem schweren Trauma der NS-Zeit konfrontiert wird und genau daraus in seinem späteren Schaffen inspirierende Kraft schöpfen kann.
Das mitreißende Künstlerepos und spannungsgeladene Drama nimmt den Zuschauer dank seiner klugen Geschichte, seiner reflektierenden Dialoge und der gefühlvollen Musik mit auf eine spannende Reise in ein Künstlerleben und erzählt auch von den schrecklichen Verbrechen des NS-Regimes, die noch heute einen Schatten auf die deutsche Geschichte werfen. Das Ensemble ist glänzend besetzt. Paula Beer als Kurts Ehefrau, Saskia Rosendahl als Tante Elli und Sebastian Koch als ehemaliger NS-Arzt, der seine Vergangenheit, in der er Schuld auf sich lud, mit sich herumträgt und am Ende mit seiner feigen Lebenslüge konfrontiert wird. Ganz nah ist die vorzügliche Kamera von Caleb Deschanel an der Figur des Kurt, den Tom Schilling kraftvoll und doch sensibel spielt. Die Stimme ist ruhig und fast schon zart, doch die ganze Kraft seines Charakters zeigt sich in den Szenen, in denen Kurt seine Kunst auslebt. Hier stehen nur er und sein Schaffen im Zentrum – und auch deswegen ist WERK OHNE AUTOR nicht nur ein Film über einen Künstler. Fazit: Es ist ein Film über die Kunst. Über ihre Kraft, ihre Macht, ihren Zauber und ihre Poesie.
FBW-Pressetext

Spielort: Kino Kaarst, Albert-Einstein-Forum, Am Schulzentrum 16.; 41564 Kaarst
Spielzeit: Mittwoch, 21. November nur um 19 Uhr! Überlänge ! Keine Nachmittagsvorstellung!
Eintritt: 7.- Euro. Jugendliche bis 13 Jahren 5.- Euro
Karten sind nur an der Tages- bzw. Abendkasse erhältlich.
Das Kino Kaarst auf Facebook: https://www.facebook.com/kino.kaarst 


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